Das Festival

Einzigartige Architektur in faszinierender Gegend

Das Brücken-Festival in Erpel inspirierte durch das Monument der ehemaligen Brücke von Remagen mit seinen außergewöhnlichen Brückenkopftürmen und dem stillgelegten Eisenbahntunnel. Das romantische Rheinufer und die dramatische Felsformation der Erpeler Ley boten die einzigartige Bühne, Kulisse und Spielstätte für das Brücken-Festival. Zwei Wochen lang begeisterte das vielfältige Programm bestehend aus Ausstellung, Konzerten, performativen Kunstprojekten, Land Art und einem Kunstcamp die Besucher.

Dualismus von "Laut und Leise"

Die Kunstwerke basierten auf der thematischen Vorgabe, die Ambivalenz des historischen Ortes zu interpretieren. Ihre kreative Realisierung bot gleichzeitig Rahmen und Freiraum für die Veranstaltung als Ganzes, sowie für die einzelnen künstlerischen Arbeiten. Auf diese Weise wurde der Brückenschlag zwischen Geschichte und Gegenwart in einem spannenden Dialog vollzogen.

Außergewöhnliche Ausstellung in den Türmen, Land Art mit Künstler-Camp und Fahneninstallation

30 Bildende Künstler stellten ihre Werke aus. Bilder, Skulpturen und Installationen wurden eigens für das Brücken-Festival 2009 geschaffen und folgten dem Motto "Laut und Leise". Sie nahmen inhaltlichen und formalen Bezug auf die faszinierende Architektur der Brückentürme und auf die einzigartige Atmosphäre des historischen Geländes.

Der Bonner Installationskünstler WolfRabe hatte gemeinsam mit 40 Schülern des Gymnasiums Schloss Hagerhof, Bad Honnef ein Landart-Projekt erarbeitet. Während des Festivals wurde der Tunnelvorplatz zum Künstlercamp.

Mit der Fahneninstallation "Reflexionen" entlang der Erpeler Rheinpromenade zeigte die Künstlerin Anke Noreike weithin sichtbar Flagge.