Geschichte der Brücke

Relikt einer vergangenen Epoche

Die Ludendorff-Brücke wurde von 1916 bis 1918 erbaut, um leichter Truppen und Kriegsmaterial an die Westfront über den Rhein bringen zu können. Den Namen erhielt die Brücke im Jahr 1918. Kaiser Wilhelm II. gab der Rheinbrücke den Namen Ludendorff-Brücke aus Dankbarkeit gegenüber dem ersten Quartiermeister-General der Infanterie, Erich von Ludendorff.

Im Zweiten Weltkrieg diente die Eisenbahnbrücke bis zu ihrem Einsturz am 17.3.45 als wichtigster Übergang der alliierten Truppen über den Rhein und war damit von großer Bedeutung für die baldige Beendigung des Krieges. Die Ludendorff-Brücke ist gleichermaßen Symbol und Relikt einer vergangenen Epoche. Ein geschichtsträchtiger Ort, der Reflektion einfordert und denjenigen, der sich darauf einlässt, unweigerlich in seinen Bann ziehen wird.

Die Geschichte der Brücke diente mehreren Filmen als Vorlage. Die genaueste Adaption ist sicherlich die des Amerikaners John Guillermin aus dem Jahr 1969 mit George Segal, Robert Vaughn, Ben Gazzara, Peter van Eyck, Hans Christian Blech und Sonja Ziemann. In dem berühmten schon 1959 gedrehten Filmklassiker 'Die Brücke' erzählt der Regisseur Bernhard Wicki eine ähnliche Geschichte, die mit vielen später berühmten deutschen Schauspielern besetzt war: Folker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Volker Lechtenbrink, Cordula Trantow und Günter Pfitzmann.