Künstler

Ulla Gmeiner

"zu.flucht"

Installation mit 12 Objekten, einem Gemälde, einer digitalen Bildkomposition sowie einer Klangcollage

Die Installation zu.flucht mit 11 Objekten, einem Gemälde, einer digitalen Bildkomposition sowie einer Klangcollage findet Raum im obersten Turmzimmer im nördlichen Brückenturm. Ein Platz, der mit seiner Abgeschiedenheit Zuflucht bot, zugleich aber auch der gefährdetste Ort war, den man sich vorstellen konnte. Diese Ambivalenz von Bedrohung und Schutz spiegelt sich für mich im Thema "Laut und Leise" wieder. Mit meiner Installation will ich aber nicht nur Gegensätze aufzeigen, sondern auch Verbindungen und Brücken andeuten, sichtbar in den Objektkisten, wo immer wieder die zwei Hälften verbunden sind und dialogisierend in Verbindung treten.
Fasziniert vom Surrealismus des 20. Jahrhunderts, nähert Gmeiner sich in ihren Bildern und Objekten auf philosophische Weise dem jeweiligen Werk. Sie sucht die Verbindung zwischen der Welt des Surrealen und der Welt der Wirklichkeit und lässt den Betrachter so eine abstrahierte Sicht der Dinge entdecken.